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Automatische Bilderkennung: Das Q&A zum Webinar

Webinar
Image Recognition x Crowdsourcing/Außendienst

Wir können's nicht anders in Worte fassen:

Es war uns ein digitales Fest!

Auch wenn große Crowds momentan nur auf digitaler Ebene zusammenrücken können, waren wir letzte Woche gemeinsam mit den vielzähligen TeilnehmerInnen in unserem Webinar doch ganz dicht dran, am gläsernen POS: Unsere Auseinandersetzung zur Kombination von automatischer Bilderkennung gepaart mit Crowdsourcing oder dem Außendienst, hätte unserer Meinung nach ruhig noch einiges länger gehen können.


Schon hineingeschaut?

Hier geht's zur Aufzeichnung!
Jetzt haben wir, wie versprochen, noch einmal alle Antworten von unseren Expertinnen, Elena Bergmann (CEO, POSpulse) und Duygu Kargin (Director of Business Development und Marketing, Vispera) zu Ihren noch offen gebliebenen Fragen zusammengestellt.

 

Schnell die benötigte Antwort finden?

Was sind die wichtigsten KPIs, die Ihre Kunden sammeln und analysieren?
Wie vermeiden Sie, dass andere Kunden im Einzelhandel auf den Fotos sind?
Wie können wir mit Ihrer Lösung Zeit sparen?
Bieten Sie Pilotprojekte an, um die Technologie zu testen?
Hat mein AD/Agentur durch das Tool zusätzliche Aufgaben? 
Wie stellen Sie die Qualität der gelieferten Daten sicher?
Wer trackt mit der automatischen Bilderkennung?
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis nach der Aufnahme des Bildes vorliegt?
Kann die automatische Bilderkennung auch analysieren, auf welchem Regalboden das Produkt platziert ist?
Können die generierten Daten einzelne Regionen/Key Accounts/Teams analysieren?
Was ist der Anwendungsfall für die Heatmap? Wo werden die Daten gespeichert oder gehostet?
Wie empfindlich ist Ihre Erkennungssoftware, wenn Varianten eines Produkts sehr ähnlich aussehen?

Mit welchem Betriebssystem ist die App kompatibel und wie viel Datenvolumen wird für den Datenvertrag benötigt?

Wie genau ist die Datenerfassung? Wie viele Aufnahmen werden durchschnittlich abgelehnt?
Was wird benötigt, um die Analyse einzurichten?
 

 

 

Was sind die wichtigsten KPIs, die Ihre Kunden sammeln und analysieren?

POSpulse + Vispera:
Am häufigsten wird das Tracking von

  • KPIs bezogen auf die eigenen SKUs (Distribution, Facings) sowie
  • dem Wettbewerb auf Markenebene
  • und relativen KPIs (Share of Shelf, Planogrammerfüllung)

angefragt. 

 

Können Sie uns erklären, wie wir bei unserem Außendiensteinsatz mit Ihren Lösungen Zeit sparen können?

POSpulse:
Sie können einen Teil der Store-Besuchen an einen externen Außendienst oder eine Community auslagern (z.B. bei kurzen Promotions oder in ländlichen Gebieten).
Crowdsourcing (durch die Community) kombiniert mit automatischer Bilderkennung ist dann gleich doppelt so effektiv: Da, neben den schon genannten Vorteilen durch die Nutzung der Bilderkennung,

  • die Community bereits vor Ort ist,
  • nur für die tatsächliche Leistung am POS entlohnt wird und
  • schnelles Echtzeit-Feedback von potentiellen Konsumenten liefert.


Vispera:
Sparen von wertvoller Zeit gelingt vor allem durch:

  • Vereinfachung der Datenerfassung durch einfache Bildaufnahme,
  • Bereitstellung von Produktverfügbarkeits- und Preisschildmetriken noch an Ort und Stelle, damit die Außendienstmitarbeiter sofort Maßnahmen ergreifen können
  • Besonders schnelle und akkurate Auswertung im Dashboard

 


Hat mein Außendienst/meine Agentur durch das Tool zusätzliche Aufgaben?

Vispera + POSpulse:
Im Gegenteil! Der Vorteil des Einsatzes der Applikation ist, dass sie die Regalsituation automatisch auswerten und konkrete Handlungsempfehlungen (durch fehlende SKUs) sofort erhalten.
Der Clue: Dadurch verbringen sie weniger Zeit mit dem Tracking und haben mehr Zeit für die Kundeninteraktion.

 

 

Wer trackt mit der automatischen Bilderkennung: Der Konsument am POS, der Außendienst oder meine externe Agentur?

POSpulse + Vispera:
Das System ist flexibel. Sie können das ideale Setup wählen, z.B. nur Außendienst, eine Agentur, die Shopper-Community oder alles in Kombination. 

 

 


Kann die automatische Bilderkennung auch analysieren, auf welchem Regalboden das Produkt platziert ist? z.B. in der Mitte ganz oben?

Vispera:
Ja! Sobald die Produkte erkannt und identifiziert sind, wird auch ihre Position bestimmt. Daher kann die Position im Regal, die Nähe zu Produkten/Marken, Produktblöcken usw. ebenfalls analysiert werden.

 

Was ist der Anwendungsfall für die Heatmap?

BP_HeatmapVispera:
Die Heatmap basiert auf den Daten, die von den fest installierten Kameras über den Regalen in Echtzeit gesammelt werden.
Die Heatmap ist dann in der Lage eine Regalanalyse, basierend auf den Bewegungen der Produkte, zu liefern. Diese Informationen können dann für die Regalplatzplanung, das Category Management und die Planogramm-Optimierung verwendet werden.


Hier alle Slides und die Aufzeichnung ansehen:

Aufzeichnung + Slides des Webinars!

 

 

Wie empfindlich ist die Erkennungssoftware, wenn Varianten eines Produkts, z. B. verschiedene Geschmacksrichtungen der gleichen Marke, sehr ähnlich bzw. beinahe identisch aussehen?
 

Vispera:
Solange die Produkte eigene (minimale) Erkennungsmerkmale auf der Packung tragen, werden sie auf der Ebene der Varianten und Geschmacksrichtungen eindeutig erkannt.
Wenn jedoch ihre Unterscheidungsmerkmale aufgrund ungünstiger Bedingungen (gekippte Produkte, ungünstige Lichtverhältnisse, zu schräge Bilder) nicht sichtbar sind, bleibt die Erkennung auf der Markenebene oder sie wird als "undefiniert" verarbeitet.
Wir würden uns freuen, unsere Erfahrungen und Gedanken zu Ihrem spezifischen Anwendungsfall oder Ihrer Kategorie mit Ihnen zu teilen, wenn Sie uns weitere Details und Ideen mitteilen.

 

 

Wie genau ist die Datenerfassung-/analyse?

POSpulse + Vispera:
Unsere Datengenauigkeit liegt bei bis zu 99 % - schauen Sie dazu gerne einmal in unserer INFOGRAFIK ZUR AUTOMATISCHEN BILDERKENNUNG vorbei.

Die Datengenauigkeit in dem vorgestellten Kontext bezieht sich auf die Genauigkeit der Daten, die auf der Verkaufsfläche gesammelt werden.

Die manuelle Datenerfassung in Bezug auf die Performance-Metriken wie Regalverfügbarkeit, Regalanteil, Einhaltung des Planogramms usw. ist mit menschlichen Fehlern behaftet.
Diese Fehler, die bei wichtigen Metriken gemacht werden, würden eine falsche Basis für kritische Entscheidungen liefern.

Die Bilderkennungstechnologie basiert jedoch auf künstlicher Intelligenz und ermöglicht eine stabile und zuverlässige Datenanalyse im Vergleich zu manuellen und konventionellen Methoden.

Zudem teilen wir Ihnen gerne unser Geschäftsmodell und die Genauigkeitsleistung für Ihren persönlichen Anwendungsfall mit, wenn Sie uns weitere Details verraten.
Jetzt Kontakt aufnehmen

 

Wie vermeiden Sie, dass andere Kunden im Einzelhandel auf den Fotos sind?

POSpulse:
Es gibt ein klares Briefing in der App. Wenn doch Personen z.B. im Hintergrund fotografiert werden, dann schaltet sich eine automatische Funktion (Unschärfe-Effekt) ein.
Im Extremfall, wenn Personen also absichtlich fotografiert werden, wird dieses Foto nicht akzeptiert und gelöscht (Shopper bekommt keine Entlohnung).

 

 

 

Bieten Sie Pilotprojekte an, um die Technologie zu testen?

POSpulse + Vispera:
Ja, je nach Bedarf geben wir eine Empfehlung für einen Test, der Folgendes berücksichtigt:

  • gültige Testbedingungen und Komplexität sowie
  • einen begrenzten Umfang, um die Kosten niedrig zu halten.


 

Wie stellen Sie die Qualität der gelieferten Daten sicher?

POSpulse:
Unsere state of the art Technologie nutzen wir zur Verfolgung von GPS-Koordinaten (durch Zeit-, Datumsstempel und Ort usw.). Hinzu kommt unsere manuelle Qualitätssicherung, um sicherzustellen, dass die Kategorie korrekt und vollständig erfasst wird (jedes Foto wird geprüft).

Vispera:
Bei Verwendung der Vispera App werden die Außendienstmitarbeiter durch App-Briefing angeleitet, um eine bessere Qualität der erfassten Bilder zu erreichen. Weitere Analysen werden auf den Servern durchgeführt und den Anwendern wird ein entsprechendes Feedback gegeben. Auch weitere Anwendungsschulungen werden durchgeführt, um die Qualität zu sichern. 

 

 


Wie lange dauert es, bis das Ergebnis nach der Aufnahme des Bildes vorliegt?
UND
Ist es möglich, sie direkt während des Besuchs im Geschäft zu erhalten?

Vispera:
Die Ergebnisse für die Metriken der Produktverfügbarkeit und Preiserfassung werden innerhalb von 30-90 Sekunden bereitgestellt. Dabei erscheinen die Bilder als mobile Benachrichtigung für die Außendienstmitarbeiter im Store, nachdem diese auf dem Server hochgeladen wurden. Die vollständigen metrischen KPIs werden dann zudem täglich auf dem Reporting-Dashboard angezeigt.

 

 


Können die generierten Daten einzelne Regionen/Key Accounts/Teams analysieren?

Vispera + POSpulse:
Das Datenanalyse-Dashboard wird auf der Grundlage Ihrer internen Datenlogik konfiguriert. Daher können die Scorecards auf jede Ebene heruntergebrochen werden, die Sie sehen möchten; basierend auf Vertriebskanälen, Kontotypen, Segmentierung, Teamhierarchie, regionaler Klassifizierung...usw.

 



Wo werden die Daten gespeichert oder gehostet?

Vispera:
AWS- und Azure-Server in Deutschland und Irland.

POSpulse:
AWS-Server in Irland/Deutschland.

 



Welche technischen Anforderungen gibt es an die Handys? Mit welchem Betriebssystem ist es kompatibel und wie viel Datenvolumen wird für den Datenvertrag benötigt?

Vispera:
Die Anwendung ist kompatibel mit Android und IOS. Die Kameraauflösung sollte mindestens 8MP betragen.

Die durchschnittliche Größe eines Bildes liegt bei 0,8-1,5 MB. Daher erwarten wir keine signifikanten Auswirkungen auf den Datenverbrauch. Gerne sprechen wir mit Ihnen über weitere Informationen zu Ihrem Anwendungsfall.





Was wird benötigt, um die Analyse einzurichten? 

Vispera:
Idealerweise Packshots (weißer /transparenter Hintergrund). Bei Wettbewerben reicht das Logo, um Informationen auf Markenebene zu haben (z.B. bei SoS). Echte Regalbilder im Vorfeld helfen, schneller eine höhere Datengenauigkeit zu erreichen.

 

 

Wie viel Bilder werden von Kategorien in den Filialen, sei es durch Außendienstmitarbeiter oder durch die Shopper-Community, durchschnittlich abgelehnt/sind ungültig?

POSpulse:
Im Durchschnitt werden 10-20% abgelehnt, aber Kunden zahlen nur für gültige Bilder.


 

Sie haben Ihre Frage noch nicht gestellt und diese wurde hier nicht beantwortet?
Oder haben Sie bereits eine genauere Idee vor Augen?

Dann kommen Sie gerne jederzeit auf uns zu:

 

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AUTOR(IN)

Lina Eikelmann

Lina Eikelmann

Über POSpulse

POSpulse ist ein Crowdsourcing-Marktforschungsunternehmen in Berlin, das Herstellern, Händlern und Service-Anbietern zu einer besseren Vermarktung ihrer Produkte und Services verhilft. Mittels einer Community von mehr als 800.000 aktiven Konsumenten europaweit sorgt POSpulse dafür, dass die Firmen sehr schnell Antworten auf ihre Fragen bekommen. Über die prämierte App Streetspotr werden spezifische Fragestellungen direkt am POS, Out of Home oder von zu Hause aus beantwortet. So erhalten Vertrieb und Marketing die generierten Antworten in geprüfter Datenqualität in Echtzeit, was schnelles Handeln auf Basis fundierter Entscheidungen ermöglicht. Zu den Kunden gehören u. a. Mondelēz International, Mars Petcare und Melitta.