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Eiskalt gekauft - Trends in der Tiefkühlabteilung

In einer gemeinsamen Shopper Umfrage mit der Rundschau für den Lebensmittelhandel haben wir 570 Shopper nach ihrem Verzehr und ihrem Einkaufsverhalten bei Tiefkühlprodukten gefragt. Ergebnis: Tiefkühlprodukte erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Einige Änderungen wünschen sich die Shopper jedoch. 

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Nur ein kleiner Bruchteil greift nie zu Tiefkühlprodukten

Die Mehrheit der Befragten (43 Prozent) gab an, wöchentlich tiefgekühlte Produkte zu erwerben, weniger als ein Prozent kauft nie gefrorene Lebensmittel. Die beliebtesten Produktkategorien sind dabei Pizza mit 63 Prozent, Gemüse mit 57 Prozent und Eiscreme bzw. gefrorene Desserts mit 40 Prozent. Ein Viertel der Befragten gab an, die gekauften Produkte eher als Vorrat zu benutzen, nur jeder Zehnte verzehrt die Produkte sofort. Vor allem die Kategorien Gemüse und Kartoffelgerichte werden von den Shoppern eher auf Vorrat gekauft. Pizza und Eiscreme hingegen werden tendenziell sofort nach dem Kauf verzehrt. Für knapp 35 Prozent der Befragten stellen Tiefkühlprodukte meist eine Hauptmahlzeit dar, während mehr als die Hälfte angab, tiefgekühlte Produkte gerne als Ergänzung zu frisch zubereiteten Speisen zu verzehren. 

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Abb. 1: Welche Produkte vermisst Du in der Tiefkühlabteilung?

Jeder Zweite ist mit der Auswahl unzufrieden

Auf die Frage, welche Produkte in der Tiefkühlabteilung vermisst werden, antwortete nur jeder Zweite damit, dass er gar nichts vermisse. Jeder Fünfte gab an, gerne eine breitere Auswahl an Obst und Gemüse vorzufinden (vgl. Abb. 1). Auch die Nachfrage nach veganen oder vegetarischen Produkten steigt zunehmend, wie bereits in unserem White Paper "Fleischlos Glücklich" hervorkam. Interessant war auch, dass knapp ein Viertel der Befragten tiefgefrorene Produkte mit einer gesunden Ernährung in Verbindung bringen, während 17 Prozent Tiefkühlprodukte mit einer ungesunden Ernährung assoziieren. 

Gütesiegel sind vor allem bei Fisch wichtig 

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, beim Einkauf nicht auf Gütesiegel auf der Verpackung zu achten, aber immerhin knapp 30 Prozent achten zumindest beim Kauf von bestimmten Produkten auf ein Gütesiegel. Unter diese Produkte fallen vor allem Fisch (61 Prozent), Gemüse (42 Prozent) und Fleisch (24 Prozent). Regionalität spielt bei den Befragten eine untergeordnete Rolle: nur ein Drittel achtet beim Kauf auf die Herkunft. 

Neugierig geworden? - Hier können Sie die gesamten Studienergebnisse nachlesen. 

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AUTOR(IN)

Michaela Schützinger

Michaela Schützinger

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