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Durch Mystery Shopping und Crowdsourcing den POS unter die Lupe nehmen

Screenshot 2020-12-17 at 12.32.27Hannah ist auf dem Weg in die Apotheke. Seit heute morgen klagt sie über Kopfschmerzen. Wieder mal. Zuhause hatte sie nach dem Schmerzmittel ihrer Wahl, welches sie schon seit Jahren vom Hersteller „Kopfkurrenz“ kauft, gesucht. Leider erfolglos. Wahrscheinlich hatte ihr Freund die Letzten genommen.

Nach Betreten der Apotheke dauert es nicht lange, da erscheint auch schon die Apothekerin hinter der, von unzähligen Produkten gesäumten, Verkaufstheke.

Wie sie helfen könne, fragt sie lächelnd. Schnell erklärt Hannah ihr Anliegen, indem sie ihre Beschwerden knapp schildert, um sich anschließend zielgerichtet nach „Kopfkurrenz“ zu erkundigen. Sie möchte es kurz machen und außerdem weiß sie ja bereits, was gut hilft.

Verstehe, sagt die Apothekerin nickend, Kleinen Moment, fügt sie hinzu, bevor sie sich schwungvoll umdreht und einen Blick über die gefüllten Regale hinter sich schweifen lässt. Dann greift sie entschlossen nach einem Produkt aus der oberen Regalsparte, dreht sich anschließend wieder um und beugt sich leicht vor, sodass Hannah einen genaueren Blick auf das Produkt werfen kann. Es ist ein anderes, Hannah unbekanntes Produkt der Marke „MitKöpfchen“, stellt sie fest.


medicine-297778_1280Wie wäre es, wenn sie dieses hier mal ausprobieren? Vor allem, wenn Sie öfter über Kopfschmerzen klagen, kann dies besser „MitKöpfchen“ gelöst werden. Durch den Multikomplex ist der Wirkstoff zweimal so schnell, erklärt die Apothekerin.

Warum nicht?, denkt sich Hannah, wenn es hilft und mir doch empfohlen wird..?  Und außerdem wird man bei Medikamenten gegen Kopfschmerzen ja wohl nicht so viel falsch machen können.
Na dann, gerne!, antwortet Hannah zufrieden, Hauptsache ich bin diese schlimmen Kopfschmerzen bald los!
Ah, da bin ich mir ganz sicher!, zwinkert die Apothekerin und wirft gleich noch ein paar Pröbchen in die Tüte, bevor die beiden sich verabschieden und Hannah sich zufrieden auf ihren Rückweg macht.

Aus Sicht des Herstellers „MitKöpfchen“ ist die Situation erfolgreich verlaufen. Durch das Verkaufspersonal konnte Hannah in ihrer vorsätzlichen Kaufentscheidung umgestimmt werden. Der Hersteller „MitKöpfchen“ hatte zuvor mithilfe des crowd-basierten Mystery Shoppings u.a. seinen Außendienst evaluieren, optimieren und nachhaltige Trainingsmaßnahmen umsetzen können. Dazu kann unsere Shopper Community von über 800.000 Konsumenten vor Ort die Beratungsqualität am POS mit gezielten Fragestellungen auschecken.

 

Vielleicht war Hannah ja gar kein zufälliger Kunde, sondern ein Mystery Shopper?

Zusammen mit einem großen Pharmakonzern haben wir nach der Einführung einer neuen Produktsorte Relevanz und Erfolg des Außendiensteinsatzes und der Beratung am POS ermittelt: Ganze einfach und kosteneffizient durch den Einsatz von Mystery Shopping.

 

Mystery Shopping, was ist das eigentlich?

Stimmt, es klingt schon sehr nach Detektivarbeit. Und so weit entfernt davon ist es auch wirklich nicht - Unsere Community bestehend aus mehr als 800.000 Endkonsumenten, besucht dabei vom Hersteller zuvor definierte Verkaufsstellen, lässt sich vor Ort als gewöhnlicher Shopper gemäß eines zuvor festgelegten Fragebogens beraten und dokumentiert anschließend das Beratungsverhalten in der App Streetspotr.
Dabei achten wir im Vorhinein auf ein umfangreiches Shopper-Briefing via App und prüfen zudem bei Eingang der Datensätze die Einhaltung aller Qualitätsstandards - somit wird eine moderne und besonders valide Lösung der Marktforschung mittels Crowdsourcing geboten.

 

Was unser Kunde über unser gemeinsames Projekt sagt:

„Der Mystery Shopping- Ansatz von POSpulse ermöglicht es, individuelle Fragestellungen in kürzester Zeit flächendeckend zu untersuchen – und das aus KundenperspektiveAm Ende erhielten wir wesentliche Impulse für einen effizienteren Einsatz unserer Ressourcen.“

 

Mehr erfahren über unser Mystery Shopping Projekt erfahren?

Hier geht's zur Success Story!

 

Unser Kunde wollte dabei wissen,

  • inwiefern Shopper bei der Beratung durch das Apothekenpersonal auf das Neuprodukt hingewiesen werden
  • ob es zwischen den Apotheken einen Unterschied hinsichtlich der Beratungsqualität gibt
  • inwiefern der Außendienst ein geeignetes Tool für die Verkaufssteigerung darstellt

Und das Ergebnis?

Die Auswertungen zeigen eindeutig: In 49 % der Fälle wurde die Wettbewerbsmarke A und bei nur jedem Fünften Mystery Shopper die eigene Marke empfohlen. Das ändert sich bei weiterem Nachfragen durch den Shopper: Das Beratungspersonal weist dann, besonders bei im Vorhinein durch den Außendienst besuchten Apotheken, in 36 % auf das eigene Neuprodukt und in 13 % auf das eigene Vorgängerprodukt hin.

 

Ergebnisse_MysteryShopping

Haben sie bereits eine genaue Idee oder wollen Sie einfach mehr über unseren Mystery Shopping- Ansatz erfahren? 

Gerne nehmen wir uns die Zeit, um mit Ihnen Ideen für ein gemeinsames Projekt auszutauschen.

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AUTOR(IN)

Lina Eikelmann

Lina Eikelmann

Über POSpulse

POSpulse ist ein crowd-basiertes Marktforschungsunternehmen in Berlin, das Herstellern, Händlern und Service-Anbietern zu einer besseren Vermarktung ihrer Produkte und Services verhilft. Mittels einer Community von mehr als 800.000 aktiven Konsumenten europaweit sorgt POSpulse dafür, dass die Firmen sehr schnell Antworten auf ihre Fragen bekommen. Über die prämierte App Streetspotr werden spezifische Fragestellungen direkt am POS, Out of Home oder von zu Hause aus beantwortet. So erhalten Vertrieb und Marketing die generierten Antworten in geprüfter Datenqualität in Echtzeit, was schnelles Handeln auf Basis fundierter Entscheidungen ermöglicht. Zu den Kunden gehören u. a. Mondelēz International, Mars Petcare, Melitta und Vodafone.