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Alexa, wo ist mein Auto?

Digitale Spracherkennung auf dem Prüfstand

Glaubt man Studien, so können digitale Sprachassistenten bald die Nanny, die Mutti oder sogar die Geliebte ersetzen.

Immer mehr Nutzer, die Alexa, Siri oder Google Home verwenden, übertragen angeblich ihre Beziehungssehnsüchte auf das elektronische Gadget. So intensiv muss das Verhältnis zwischen Sprachassistent und Shopper aber nicht sein, um das Potenzial dieser Technologie zu bewerten. Wir wollten im Rahmen unserer New Retail Trends Umfrage im Juni von 1.000 Shoppern wissen, ob und wie sie die neue Technologie bereits verwenden und sind dabei auf spannende Insights gestoßen.

Alexa fährt sogar im Auto mit

Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, bereits ein Gerät zur digitalen Spracherkennung zu nutzen. Jeder Zweite nutzt es zum Abspielen von Musik und Hörbüchern sowie zur Online-Recherche. Ein Drittel lässt sich gerne die aktuellen Nachrichten vorlesen. Auch das Erstellen von Einkaufslisten und die Rezeptsuche werden gerne genutzt. 10 Prozent steuern mit dem Gadget ihren Haushalt à la Smart Home. Überraschend: Einige der Befragten gaben an, Amazon Echo im Auto zu benutzen, entweder zum Telefonieren oder zum Navigieren.

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Smart Home Skills stehen hoch im Kurs

Außerdem haben wir die Shopper gefragt, ob sie planen, sich in nächster Zeit ein solches Gadget anzuschaffen. Ergebnis: Mehr als die Hälfte plant nicht, sich in nächster Zeit einen digitalen Sprachassistenten zu kaufen. 39 Prozent sind sich unsicher und lediglich ein kleiner Anteil von sechs Prozent möchte sich ein solches Gadget demnächst zulegen. Von denen, die sich einen Sprachassistenten kaufen wollen, gab fast die Hälfte an, damit die Beleuchtung und Heizung in ihrem Zuhause steuern zu wollen. Interessant, dass dies dann nur von wenigen umgesetzt wird.

Was denken Sie, wieso werden Smart Home Skills nicht häufiger genutzt? 

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AUTOR(IN)

Michaela Schützinger

Michaela Schützinger

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